Schlatt / Zlagna / Szászzalatna

Geschichtliches
1290 wird „Szàlakna“ erwähnt.
1318 König Karl Robert spricht Schlatt dem Weißenburger Kapitel als Besitzung zu. Der Ort hatte vorher dem Talmescher Gräfen Nikolaus und dem Alzner Gräfen Stephan gehört, war also eine untertänige Gemeinde.
1336 Gelegentlich der Einführung des Weißenburger Kapitels in den Besitz von Schlatt erhebt Gräf Stephan, Sohn des Stephan von Alzen, Protest dagegen. Möglicherweise war Schlatt trotz seiner Untertänigkeit ein Bestandteil des Hermannstädter Stuhles.
1357, 1360, 1361, 1362 sind Urkunden über den Besitz von Schlatt ...

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Reichesdorf / Richiş / Riomfalva

Ort und Kirchenburg
Am Reichesdorfer Bach, der Flussabwärts Birthälmer Bach genannt wird, ein südlichen Zufluss der Großen Kokel entstand Reichesdorf. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1283. Mit seine Gräfen spielte die Gemeinde eine besondere Rolle bereits im Mittelalter. Bevor Reichesdorf zu einer der wohlhabendsten Gemeinden des Mediascher Stuhls wurde, war die Gegend rund um die Siedlung naturbelassen und sumpfig. In Erinnerung diese Zeiten wurde das Ortswappen gestaltet. Es zeigt einen Reiher in einem Gewässer. Über dem See öffnet sich ein ...

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Skt. Martin / Târnăveni (MS) / Dicsöszentmarton

Der Ort Skt Martin / Tarnaveni /sächsisch: „Samarten“ ; ungarisch: „Dicsöszentmarton“, in Deutschland als Martinskirch geführt, heist jetzt MunizipiumTarnaveni. Die  evangelische Kirchengemeinde zählt zur Zeit 26 Mitglieder und wird als Diasporagemeinde des Kirchenbezirkes Mediasch von den Pfarrern dieses Bezirkes geistlich betreut.
Wenn in dem kleinkokler Gebiet, viele sächsische Kirchengemeinden schon seit der Einwandrung der deutscher Siedler im 12.Jarhundert erwähnt sind, sind in diesem Ort, 1278  als Terra Tycheum Sent Marton, erst 1850  die ersten 2 deutsche Einwohner bekannt, wie aus ...

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Rosch / Răvăşel / Rovás

Dorf und evangelische Kirche
Am Oberlauf des Kaltbachs, einem östlichen Zufluss der Weiß nahe Mardisch, liegt Rosch, erstmals 1394 urkundlich erwähnt. Damals wurden in ihren Besitz, ein Fünftel des Dorfes, Johannes und Ladislaus im Ort eingeführt. Aus der Urkunde ist ersichtlich, dass Rosch die Grundherrschaft mehrerer Adliger war. Kirchlich war der Ort Bestandteil der Magareier Surrogatie im Repser Dekanat und verwaltungsmäßig im Weißenburger Komitat. Heute ist Rosch eine Ortslage der Gemeinde Mihăileni im Landkreis Hermannstadt. Kurze Zeit danach erwarb ebenfalls ...

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Michelsdorf / Boarta / Mihályfalva

Dorf und evangelische Kirche
Östlich von Marktschelken im Kaltbachtal, an der Straße die Marktschelken mit Agnetheln verbindet liegt Michelsdorf. Michelsdorf war im Mittelalter eine Grundherrschaft im Besitz der Adligen von Bell und Kaltwasser, sowie der mächtige Gräfen von Hetzeldorf. 1347 ist die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft. Grundherrin war die Adlige Kryathin. Mehrmals wechseln die Grundherrn zwischen den in Bell und Kaltwasser ansässigen Adligen, beziehungsweise dem Weißenburger Kapitel und den Hetzeldorfer Gräfen. In der Wirren der Krieges 1529 wurde die ...

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Mediasch / Mediaş / Medgyes

Mittelalterlicher Stadtkern
Am linken Ufer der Großen Kokel stieg der nach dem Jahr 1270 gegründete Marktort zum Vorort des Weinlandes auf und erhielt 1545 das Stadtrecht. Gewerbe und Handel prägten das Leben der Stadt. An der Südseite des Kastells lehnt eine Häuserzeile, die auf den Marktplatz blickt; den Platz umstanden weitere öffentliche Gebäude und die Häuser wohlhabender Bürger. 1850 hatte Mediasch 5.337 Einwohner. Die Volkszählung von 1930 erhob 15.505 Personen, davon waren 5.974 Deutsche, 4.204 Rumänen, 3.876 Ungarn, 20 Roma, ...

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Marktschelken / Şeica Mare / Nagyselyk

Dorf und Kirchenburg
Am linken Ufer des Weißbachs, direkt an der Straße, die Hermannstadt mit Mediasch verbindet liegt Marktschelken. Vom Anger, auf dem die Kirchenburg und die Schule stehen, nehmen drei Gassen ihren Anfang. Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde erfolgt 1309. Marktschelken war damals schon der Vorort des Schelker Kapitels und des gleichnamigen Stuhles. Nach und nach verliert Marktschelken aber die verwaltungsmäßigen Kompetenzen zugunsten von Mediasch, bleibt allerdings Marktgemeindegericht bis Anfang des 19. Jahrhunderts. 1532 hat die Gemeinde 81 ...

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Magarei / Pelişor / Magaré

Dorf und Kirchenburg
Magerei liegt an der Landstraße
, die Mediasch mit Agnetheln verbindet. Die zwei rechtwinkligen Gassen führen entlang eines Baches, der in den Harbach mündet. Magerei wurde erstmals 1357 urkundlich erwähnt. Der Ort befand sich im Besitz der Alzener Gräfen. Da diese ohne Nachkommen verstarben, geht er in königlichen Besitz über und danach in Adelsbesitz. Um 1500 erlang der Ort seine Freiheit und wurde dem ...

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Kleinschelken / Şeica Mică / Kisselyk

Flugaufnahme
An einem südlichen Zufluss der Großen Kokel entstand der Ort als Grundherrschaft der Egrescher (Igriş) Zisterzienserabtei aus dem Banat. Erst 1318 unter König Karl Robert von Anjou erhält Kleinschelken einen Freibrief mit eigener Gerichtsbarkeit. Dies ist auch die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde.1530 erhält Kleinschelken das Wochen- und Jahrmarktsrecht und 1576 die Blutgerichtsbarkeit. 1516 ist Kleinschelken mit 129 Hauswirten der größte Ort im Schelker Stuhl, 1532 steigt die Einwohnerzahl nochmals auf 175 Hauswirte. Die Gemeinde geht unter Pfarrer Hangasius ...

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Kleinprobstdorf / Târnăvioara / Kisekmező

Dorf und Kirchenburg
Angeschmiegt an den Kokler Höhenzug mit der Burgkuppe im Hintergrund, in leichter Hanglage zur Großen Kokel hin liegt Kleinprobstdorf. Das Dorf war im Mittelalter eine Grundherrschaft der Hermannstädter Propstei des hl. Ladislaus und nach Auflösung dieser eine Besitzung der Stadt Hermannstadt. 1503 siedeln die ersten Rumänen auf der Flur Kesselgrund. Die Kirchengemeinde geht in den Jahren 1543-1550 zur Reformation über. König Ferdinand weist in einem Erlass 1552 ausdrücklich hin, dass die Güter Eigentum der Hermannstädter Stadtpfarrkirche sind ...

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