Engenthal / Mighindoala / Ingodály

Geschichtliches
1394 Erste urkundliche Erwähnung. Die Adligen von Katt wasser und Bell teilen die Besitzung Engenthal („possessionem Engodal“).
1467 Unter den Besitzungen, die König Matthias dem Hofritter Johann Ernst schenkt, ist auch Engenthal im Weißenburger Komitat erwähnt.
Aus den Urkunden geht hervor, daß Engenthal ein Prädium ist, also keine Bewohner hat.
1495 Eine Adlige aus dem Salzburger Gräfenhaus schen Teile von Engenthal dem Weißenburger Kapitel.
1515 Johann Lulay, Königsrichter von Hermannstadt, erhält Besitzanteile in Engenthal.
1529 König Zàpolya schenkt die ...

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Elisabethstadt / Dumbrăveni / Erszébetváros

Flugaufnahme
Am rechten Ufer der Großen Kokel entwickelte sich die ursprünglich deutsche Siedlung, genannt Eppeschdorf im Schatten von Mediasch und Schäßburg. 1415 kam es in den Besitz der Adelsfamilie Apafi, die ihre Residenz 1552 im Renaissancestil errichtete. Erst nach dem sich seit 1671 aus dem Fürstentum Moldau Armenier niederließen, wurde Elisabethstadt zum bedeutenden regionalen Handelszentrum und zur königlichen Freistadt. Wein- und Wollhandel brachten Wohlstand in die Stadt. Als Kaufleute erhielten die Armenier zahlreiche Privilegien, wurden aber bald von der ungarisch ...

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Großprobstdorf / Tarnava / Nagyekemező

Ortsname
Folgende Ortsnamenbezeichnungen lassen sich urkundlich festhalten:
1359 „Ekemezeo“;
1494 „Proszdorff“ und „Groszprostdorff“;
1656 „gross Probstdorf“.
Die ungarische Benennung steht mit der sächsischen Benennung in keinem Zusammenhang. Die deutsche Bezeichnung erklärt sich durch das Untertanenverhältnis des Ortes zur Hermanstädter Probstei.

Geschichtliches

1359 wird die Gemeinde das erste mal urkundlich erwähnt.
1494, wird der Ort bei der Steuerzahlung unter die „Pertinenzien“ der Sieben Stühle gezählt.
1912, gleichzeitig mit der Brücke von Kleinprobstdorf auch die Kokelbrücke durch ein Hochwasser weggerissen. [/tab]
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Bussd / Buzd / Szászbuzd

Dorf und evangelische Kirche
Am einem südlichen Zufluss, dem gleichnamigen Bach, der in die Große Kokel mündet, entwickelte sich die ursprünglich deutsche Siedlung ab dem 13. Jahrhundert. Kirchlich gehörte der Ort zum Mediascher Kapitel und ist heute im Mediascher Kirchenbezirk. Verwaltungsmäßig war Bussd eine freie Gemeinde im Mediascher Stuhl und ist heute eine Ortslage zum Gemeindezentrum Pretai im Landkreis Sibiu. Die erste urkundliche Erwähnung ist 1356, als der Einwohner „Hengli“ genannt wird. 1516 lebten im Ort 30 Hauswirte, sechs Witwen, ...

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Tobsdorf / Dupus / Táblás

Dorf und Kirchenburg
Tobsdorf liegt in einem südlichen Seitental der Großen Kokel am gleichnamigen Bach. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1268 anlässlich der Verleihung der Ortschaft an Nikolaus, ein Getreuer des Vizekönigs Stephan V. Bereits ein Jahrhundert später ist Tobsdorf eine freie Gemeinde und findet sich im Mediascher Stuhl des Königsbodens. Zwar spielen Gräfen noch bis ins 15. Jahrhundert eine Führungsrolle in der Dorfgemeinschaft, wurden aber im Laufe der Zeit in die Gemeinschaf tintergriert.1423 arbeitete in Tobsdorf der Goldschmied Johannes ...

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Schorsten / Sorostin

Es heißt dass ein Hünenmädchen hatte ein Pflugrad von der Kitschura 1 ½ Kilometer weit geworfen;
An der höchsten Stelle von der „Kitschura“ war eine Festung. Ein alter Mann kannte den Eingang;
Im „Giertenwald“ sind zwei Brunnen, in denen sich mit Gold gefüllte Büffelhörner befinden.

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Fotos: A. Kloos

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Scholten / Cenade / Ssászcsanád

Dorf und Kirchenburg
Am Scholtener Bach, einem südlichen Zufluss der der Großen Kokel, liegt der Ort zwischen den sanften Ausläufern des Zekescher Hochlandes in einem weitläufigen Tal. Die Ortschaft war im Mittelalter im Besitz der Zisterzienserabtei Egresch (Igriş) im Banat und kam nach der Auflösung der Abtei um 1500 zum Bistum Tschanad (Cenad), dem Domherrn in Weißenburg und blieb bis zur Auflösung der Leibeigenschaft in adligen Besitz der Familie Teleki. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1319 in einer königlichen Urkunde ...

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Schmiegen / Smig / Somogyom

Dorf und evangelische Kirche
An einem nördlichen Zufluss der Großen Kokel liegt Schmiegen an einer Berglehne, des Kokelburger Höhenzugs. In einer Urkunde des Königs Karl Robert wird Schmiegen 1317 unter besonderen Schutz 1317 gestellt. Aus dieser ist ersichtlich, dass der Ort im Besitz von Ban Symon ist, einem hohen Würdenträger des ungarischen Königshauses. Nach einem Teilungsvertrag fällt Schmiegen 1364 an den Enkel Michael von Almaschken (Alma). Erneut wechselt der Ort Anfang des 16. Jahrhunderts den Eigentümer, diesmal geht er in ...

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Scharosch a. d. Kokel / Şaroşu pe Târnave/ Szászsáros

Dorf und Kirchenburg Scharosch an der Kokel
Scharosch liegt vor der Mündung des Birthälmer Baches in die Große Kokel, direkt an der Landstraße, die Mediasch mit Schäßburg verbindet.1283 erfolgte die ersten urkundliche Erwähnung. Kirchlich gehört die Gemeinde zum Mediascher Dekanat, verwaltungsmäßig ist der Ort eine freie Gemeinde im Mediascher Stuhl. Bis ins 15. Jahrhundert muss sich Scharosch immer wieder gegen die Übergriffe der mächtigen Hetzeldörfer Gräfen wehren. 1532 leben im Dorf 121 Hauswirte. Die Söldner des siebenbürgischen Fürsten stürmen 1605 ...

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Puschendorf / Paucea / Pócstelke

Dorf und Kirchenburg
Im Schutz der Ausläufer des Kokeler Hochlandes öffnet sich ein Tal nach Süden zur Großen Kokel hin. Am Puschendorfer Bach, einem nördlichen Zufluss der Großen Kokel, wurde Puschendorf als Tochtersiedlung auf Komitatsboden gegründet. Die Kirchengemeinde gehörte zum Bogeschdorfer Dekanat, verwaltungsmäßig war der Ort im Kokelburger Komitat, heute ein Ortsteil von Kleinblasendorf/Blăjel. Anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung wurde Peter Bugath 1366 in den Besitz des Ortes eingeführt. In den folgenden Jahren erwerben auch andre Grundherren Besitzanteile, wie die ...

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