Nimesch / Nemşa / Nemes

Dorf und Kirchenburg
Südöstlich von Mediasch, an einem Bach der in den Meschner Bach mündet liegt Nimesch an den Ausläufern des Harbach-Hochlandes. Anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung von 1359 nimmt der Nimescher Gräf Roymarus an der Hermannstädter Provinzversammlung teil. Nimesch war im Mittelalter eine freie Gemeinde im Kapitel und Mediascher Stuhl. In den Anfangsjahren bestimmen die Gräfen das Dorfleben.1532 lebten im Dorf 40 Hauswirte. Zehn Jahre vorher erließ König Ludwig II. dem Ort für drei Jahre die Steuern, weil ein ...

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Petersdorf / Petis / Kispéterfalva

Dorf und Kirchenburg
An einem östlichen Zufluss des Weißbachs, an den waldreichen Ausläufern des Harbach-Hochlandes, liegt Petersdorf. Die Gemeinde scheint eine Gründung sächsischer Gräfen, ein niederer Adel der mit den Siedlern auswanderte. Scheinbar lebten die sächsischen Siedler im benachbarten Rependorf, etwas westlich von Petersdorf. Der Sage nach wurde Rependorf von den Bewohnern des benachbarten Kaltwasser niedergebrannt und so wurde die Tochtersiedlung neu begründet. Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft erfolgte 1336. In dem Dokument ist Gräf Nikolaus von Talmesch als ...

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Pretai / Bratei / Baráthely

Dorf und Kirchenburg
Pretai liegt auf einer südlichen Terrasse der Großen Kokel an der Landstraße die Mediasch mit Schäßburg verbindet. Der Ort wurde erstmals im Jahr 1283 als Mons Mariae (Marienberg) urkundlich erwähnt. Im 17. Jahrhundert erfuhr die Gemeinde einen wirtschaftlichen Niedergang. Kriegerische Auseinandersetzungen, Pest, Missernten, und Überschwemmungen bewirkten einen Einwohnerschwund.
Die Blütezeit erlebte der Ort gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Nachdem Klagen bei Kaiser Joseph II. über den schlechten Zustand der einsturzgefährdeten Kirchenburg Erfolg hatten – sie war auf ...

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Puschendorf / Paucea / Pócstelke

Dorf und Kirchenburg
Im Schutz der Ausläufer des Kokeler Hochlandes öffnet sich ein Tal nach Süden zur Großen Kokel hin. Am Puschendorfer Bach, einem nördlichen Zufluss der Großen Kokel, wurde Puschendorf als Tochtersiedlung auf Komitatsboden gegründet. Die Kirchengemeinde gehörte zum Bogeschdorfer Dekanat, verwaltungsmäßig war der Ort im Kokelburger Komitat, heute ein Ortsteil von Kleinblasendorf/Blăjel. Anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung wurde Peter Bugath 1366 in den Besitz des Ortes eingeführt. In den folgenden Jahren erwerben auch andre Grundherren Besitzanteile, wie die ...

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Reichesdorf / Richiş / Riomfalva

Ort und Kirchenburg
Am Reichesdorfer Bach, der Flussabwärts Birthälmer Bach genannt wird, ein südlichen Zufluss der Großen Kokel entstand Reichesdorf. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1283. Mit seine Gräfen spielte die Gemeinde eine besondere Rolle bereits im Mittelalter. Bevor Reichesdorf zu einer der wohlhabendsten Gemeinden des Mediascher Stuhls wurde, war die Gegend rund um die Siedlung naturbelassen und sumpfig. In Erinnerung diese Zeiten wurde das Ortswappen gestaltet. Es zeigt einen Reiher in einem Gewässer. Über dem See öffnet sich ein ...

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Rosch / Răvăşel / Rovás

Dorf und evangelische Kirche
Am Oberlauf des Kaltbachs, einem östlichen Zufluss der Weiß nahe Mardisch, liegt Rosch, erstmals 1394 urkundlich erwähnt. Damals wurden in ihren Besitz, ein Fünftel des Dorfes, Johannes und Ladislaus im Ort eingeführt. Aus der Urkunde ist ersichtlich, dass Rosch die Grundherrschaft mehrerer Adliger war. Kirchlich war der Ort Bestandteil der Magareier Surrogatie im Repser Dekanat und verwaltungsmäßig im Weißenburger Komitat. Heute ist Rosch eine Ortslage der Gemeinde Mihăileni im Landkreis Hermannstadt. Kurze Zeit danach erwarb ebenfalls ...

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Skt. Martin / Târnăveni (MS) / Dicsöszentmarton

Der Ort Skt Martin / Tarnaveni /sächsisch: „Samarten“ ; ungarisch: „Dicsöszentmarton“, in Deutschland als Martinskirch geführt, heist jetzt MunizipiumTarnaveni. Die  evangelische Kirchengemeinde zählt zur Zeit 26 Mitglieder und wird als Diasporagemeinde des Kirchenbezirkes Mediasch von den Pfarrern dieses Bezirkes geistlich betreut.
Wenn in dem kleinkokler Gebiet, viele sächsische Kirchengemeinden schon seit der Einwandrung der deutscher Siedler im 12.Jarhundert erwähnt sind, sind in diesem Ort, 1278  als Terra Tycheum Sent Marton, erst 1850  die ersten 2 deutsche Einwohner bekannt, wie aus ...

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Schaal / Şoala / Sálya

Dorf und Kirchenburg
In einem rechten Seitental des Weißbachs, am Schaaler Bach, liegt die ursprünglich hörige Gemeinde Schaal. Das Straßendorf besteht aus einer Hauptgasse und einer sehr kurzen Nebengasse. Kirchlich gehörte Schaal zum Schelker Dekanat und verwaltungsmäßig zum Mediascher Stuhl. Schaal ist heute eine Ortslage der Gemeinde Frauendorf im Landkreis Sibiu. Bei der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1331 war Schaal im Besitz der Burgberger Gräfen. Der Ort erkaufte sich seine Freiheit für 400 Gulden im Jahre 1368. In Schaal ...

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Scharosch a. d. Kokel / Şaroşu pe Târnave/ Szászsáros

Dorf und Kirchenburg Scharosch an der Kokel
Scharosch liegt vor der Mündung des Birthälmer Baches in die Große Kokel, direkt an der Landstraße, die Mediasch mit Schäßburg verbindet.1283 erfolgte die ersten urkundliche Erwähnung. Kirchlich gehört die Gemeinde zum Mediascher Dekanat, verwaltungsmäßig ist der Ort eine freie Gemeinde im Mediascher Stuhl. Bis ins 15. Jahrhundert muss sich Scharosch immer wieder gegen die Übergriffe der mächtigen Hetzeldörfer Gräfen wehren. 1532 leben im Dorf 121 Hauswirte. Die Söldner des siebenbürgischen Fürsten stürmen 1605 ...

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Schlatt / Zlagna / Szászzalatna

Geschichtliches
1290 wird „Szàlakna“ erwähnt.
1318 König Karl Robert spricht Schlatt dem Weißenburger Kapitel als Besitzung zu. Der Ort hatte vorher dem Talmescher Gräfen Nikolaus und dem Alzner Gräfen Stephan gehört, war also eine untertänige Gemeinde.
1336 Gelegentlich der Einführung des Weißenburger Kapitels in den Besitz von Schlatt erhebt Gräf Stephan, Sohn des Stephan von Alzen, Protest dagegen. Möglicherweise war Schlatt trotz seiner Untertänigkeit ein Bestandteil des Hermannstädter Stuhles.
1357, 1360, 1361, 1362 sind Urkunden über den Besitz von Schlatt ...

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