Bonnesdorf / Boian/ Alsóbajom

Dorf und Kirchenburg
Das Straßendorf liegt an einem Hang, der nach Norden zum Bach abfällt. Das Dorf war bis 1447 Besitz der Kokelburg, demnach waren die Bewohner Burghörige im Kokelburger Komitat, danach Grundherrschaft ungarischer Adlige. Um 1488 vergab König Matthias I. Corvinus die Kokelburg samt Bonnesdorf dem Fürsten der Moldau, Stefan der Größe. Im 18. Jahrhundert erscheinen bis 1848 erneut Adlige als Besitzer. Verwaltungsmäßig war es im Mittelalter im Kokelburger Komitat, seit der Gebietsreform von 1968 Ortsteil der Gemeinde Baaßen ...

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Baassen / Bazna / Felsőbajom

Dorf und Kirchenburg
In einem südlichen Seitental der Kleinen Kokel entfalten sich zwei Straßenzüge entlang des Blauwaschgrabens. Während der Regierungszeit des ungarischen Königs Stephan V. (1270-1272) befand sich der Ort im Besitz des Sohnes des Grafen Bozouch. Baaßen war demnach eine untertänige Gemeinde im Kokelburger Komitat. Wie seit der ersten urkundlicher Nennung im Jahr 1302 bekannt, gibt dieser den Ort weiter an das Weissenburger Kapitel. Der vormals adlige Grundbesitz erlangte seine Freiheit erst 1359. Seit diesem Datum befindet sich Baaßen ...

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Alma Vii / Almen / Szászalmád

Ort
Almen liegt in einem Seitental des Kaltbachtals nahe der Straße Mediasch – Agnetheln. Um den Burgberg entwickelt sich der sächsische Ortsteil, der rumänische liegt östlich davon. Erstmals wird der Ort 1289 erwähnt, als der Pfarrer von Almen unter den Pfarrern des Mediascher Kapitels erwähnt wurde. Verwaltungsmäßig war der Ort eine freie Gemeinde im Mediascher Stuhl, heute eine Ortsteil der Gemeinde Meschen im Landkreis Hermannstadt. Die Volkszählung von 1930 verzeichnete 670 Einwohner, 451 Deutsche, 159 Rumänen und 7 Roma. Im ...

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Abtsdorf / Ţapu / Csicsóholdvilág

Dorf und Kirchenburg
Der sächsische Ortsteil reiht sich entlang der Straße nach Schorsten. In der neueren Zeit entstehen die Ortsteile der Rumänen und Roma hinter dem Burgberg. Dem Namen und den ersten Urkunden nach war Abtsdorf Eigentum der Egrescher Abtei im Banat. Erstmals wird ein Priester 1309 erwähnt. Zwischen 1319 und 1500 war das Dorf Grundherrschaft der Zisterzienserabtei Egresch. Zusammen mit Donnersmarkt, Scholten und Schorsten bildete Abtsdorf eine verwaltungsmäßige Einheit, die sich lose an den sächsischen Rechtsverband der Sieben Stühle ...

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Kirtsch / Curciu / Küküllőkörös

Dorf und Kirchenburg
Die Gemeinde liegt am Kirtscher Bach, einem nördlichen Zufluss der Großen Kokel, eingebettet in den bewaldeten Kokelburger Höhenzug. Die Ansiedlung der Sachsen fand möglicherweise auf Komitatsboden Anfang des 13. Jahrhunderts statt. Verwaltungsmäßig ist Kirtsch seit 1359 dem Mediascher Stuhl zugeordnet, später im Kokelburger Komitat, mit der Verwaltungsreform 1968 zum heute im Landkreis Hermannstadt. Kirchlich gehörte das Dorf ursprünglich zum Bogeschdorfer Kapitel und ist heute eine Diasporagemeinde im Mediascher Kirchenbezirk. Das Weichbild der Ortschaft erstreckt sich von Norden ...

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Durles / Dârlos / Darlac

Dorf und evangelische Kirche
Am Kirtscher Bach, der von Norden kommend östlich von Mediasch in die Große Kokel mündet liegt Durles. Der Ort war eine Grundherrschaft im Kokelburger Komitat im Besitz ungarischer Adelsfamilien, die letzten Eigentümer waren die Haller. Kirchlich gehörte das Dorf zum Bogeschdorfer Kapitel, heute ist es eine Diasporagemeinde im Mediascher Kirchenbezirk. Bis ins 19. Jahrhundert umgab den Sakralbau eine Wehrmauer, der heute freie Platz vor der Kirche wird „auf der Burch“ genannt. Sie wurden erst in der ...

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