Schmiegen / Smig / Somogyom

Dorf und evangelische Kirche
An einem nördlichen Zufluss der Großen Kokel liegt Schmiegen an einer Berglehne, des Kokelburger Höhenzugs. In einer Urkunde des Königs Karl Robert wird Schmiegen 1317 unter besonderen Schutz 1317 gestellt. Aus dieser ist ersichtlich, dass der Ort im Besitz von Ban Symon ist, einem hohen Würdenträger des ungarischen Königshauses. Nach einem Teilungsvertrag fällt Schmiegen 1364 an den Enkel Michael von Almaschken (Alma). Erneut wechselt der Ort Anfang des 16. Jahrhunderts den Eigentümer, diesmal geht er in ...

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Scholten / Cenade / Ssászcsanád

Dorf und Kirchenburg
Am Scholtener Bach, einem südlichen Zufluss der der Großen Kokel, liegt der Ort zwischen den sanften Ausläufern des Zekescher Hochlandes in einem weitläufigen Tal. Die Ortschaft war im Mittelalter im Besitz der Zisterzienserabtei Egresch (Igriş) im Banat und kam nach der Auflösung der Abtei um 1500 zum Bistum Tschanad (Cenad), dem Domherrn in Weißenburg und blieb bis zur Auflösung der Leibeigenschaft in adligen Besitz der Familie Teleki. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1319 in einer königlichen Urkunde ...

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Schorsten / Sorostin

Es heißt dass ein Hünenmädchen hatte ein Pflugrad von der Kitschura 1 ½ Kilometer weit geworfen;
An der höchsten Stelle von der „Kitschura“ war eine Festung. Ein alter Mann kannte den Eingang;
Im „Giertenwald“ sind zwei Brunnen, in denen sich mit Gold gefüllte Büffelhörner befinden.

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Fotos: A. Kloos

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Tobsdorf / Dupus / Táblás

Dorf und Kirchenburg
Tobsdorf liegt in einem südlichen Seitental der Großen Kokel am gleichnamigen Bach. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1268 anlässlich der Verleihung der Ortschaft an Nikolaus, ein Getreuer des Vizekönigs Stephan V. Bereits ein Jahrhundert später ist Tobsdorf eine freie Gemeinde und findet sich im Mediascher Stuhl des Königsbodens. Zwar spielen Gräfen noch bis ins 15. Jahrhundert eine Führungsrolle in der Dorfgemeinschaft, wurden aber im Laufe der Zeit in die Gemeinschaf tintergriert.1423 arbeitete in Tobsdorf der Goldschmied Johannes ...

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Wölz / Velț

Im Mittelalter findet der Bau einer gotischen Saalkirche mit dreiseitig geschlossenen Chor statt. Die Kirche ist aus Stein und Ziegeln erbaut. Im Chor ist ein vermauerter Spitzbogeneingang. Ursprünglich war die Kirche und das Chorgewölbe niederer als heute.

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Fotos: A. Kloos

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Wurmloch / Valea Viilor / Nagybaromlak

Dorf und Kirchenburg
Die deutschen Kolonistensiedlungen entstanden als geschlossene Dorfanlagen, meist als Zeilen- und Straßendörfer, Anger- oder Platzdörfer, die sich dem Gelände anpassten. Das Straßendorf Wurmloch liegt in einem südlichen Seitental der Großen Kokel. Hänge, die in bewaldete Hochflächen übergehen, fassen das enge Tal ein. Drei Straßen münden in einen Platz mit der Kirchenburg und den Gemeinschaftsbauten Rathaus, Pfarrhaus und Schule. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1263. Zu dem Zeitpunkt war das Dorf noch eine Grundherrschaft eines siebenbürgischen Adligen. Als ...

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